Pressestimmen und Rezensionen
Mainpost vom 27.07.2026
Geschnippt, gestampft, gesungen: Der Würzburger Oratorienchor zeigt sich zum Jubiläum modern
„We will, we will rock you“ – mit dem rhythmisch unter die Haut gehenden Song von „Queen“ beginnt das Jubiläumsfest zum 25-jährigen Bestehen des Würzburger Oratorienchors. Die Kompositionen der britischen Band leben von Drive und Präzision. Die gut 80 Sängerinnen und Sänger und ihr Leiter Matthias Göttemann sind auf den Punkt genau, intonieren präzise und fließend. „We are the Champions“, „Another one bites the dust“ und „Bohemien Rhapsodie“: Diese postmoderne Mixtur, die mit der unsterblichen Stimme von Freddie Mercury im Ohr hängengeblieben ist, überzeugen auch Fans des Oratorienchores, die nur seine Kirchenkonzerte kennen.
Es wird geklatscht, gestampft, geschnippt, gewunken und natürlich gesungen.
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Mainpost vom 23.03.2026
Himmlischer Lobgesang und innigliche Bitte
Mit der inniglich gestalteten musikalischen Bitte „Verleih‘ uns Frieden“ eröffnete der Oratorienchor Würzburg ein Konzert, in dessen Mittelpunkt die Chor-Sinfonie „Lobgesang“ von Mendelssohn Bartholdy stand. Unter der Leitung von Matthias Göttemann, begleitet vom Orchester Würzburg und mit den Solistinnen Silke Evers und Barbara Buffy (Sopran) sowie Nikolas Groth (Tenor) erstrahlte das Werk im gut besuchten Großen Saal der Hochschule für Musik…
Hoch emotional, kraftvoll bis zur Furiosität in allen Stimmgruppen, ausdrucksstark und absolut sattelfest zeigte sich der 80-köpfige Chor in Bestform…
Und immer wieder war deutlich hörbar, dass man neben der großen Linie auch viel an der Interpretation im Detail gearbeitet hatte, sei es nur, dass das Wort „Herrlichkeit“ in der Tenorgruppe kurz aus allem herausstrahlte.
Hymnisch der Schluss, insgesamt eine Höchstleistung und ein würdiger Lobgesang auf 25 Jahre Oratorienchor Würzburg unter seinem Gründer Matthias Göttemann.
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Rezension von Steffen Kramer, freier Journalist, vom 27.12.2025
Oratorienchor Würzburg: Weihnachtsgala 2025
Ein Fest für die Sinne, ein Fest für die Seele
Am Samstag vor dem 4. Advent, dem 20. Dezember 2025, lud der Oratorienchor Würzburg zu einem Doppelkonzert in die Hochschule für Musik Würzburg ein. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich inmitten des vorweihnachtlichen Trubels auf die Festtage einzustimmen – und gingen am Ende sichtbar gelöst und beschwingt nach Hause. Oder wie es ein Gast formulierte: „All der Vorweihnachtsstress fiel nach dem ersten Lied ab und eine tiefe Erfüllung machte sich innerlich breit.“...
Der Oratorienchor präsentierte sich in beiden Konzerten in seiner besten Form. Begleitet wurden die glänzend disponierten Stimmen des Chores vom versierten und stets verlässlichen Orchester Würzburg. …
Ein besonderer Farbtupfer des Abends waren die beiden Solisten, Mechtild Söffler (Sopran) und Oliver Kringel (Tenor), die in anspruchsvollen Arien zahlreiche Gelegenheiten zum Glänzen erhielten. Söffler und das Orchester Würzburg sind dem Oratorienchor übrigens seit Jahren verbunden. Unter dem Dirigat von Matthias Göttemann formte sich somit ein facettenreicher Klangkörper, der sowohl die große Geste als auch leise Zwischentöne gekonnt zur Geltung brachte – nicht selten sah man im Publikum sanft mitwippende Köpfe, wenn die Musik zu transzendieren begann. …
Das Publikum dankte schlussendlich den Musikern mit langanhaltendem, frenetischem Applaus. …
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Mainpost vom 09.11.2025
Oratorienchor Würzburg: Krachende Knallballungen und hauchzarte Tröstungen
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Mainpost vom 07.04.2025
Swing, Jazz, Rhythmus und „Fingerschnippschnipp“
Ungewohnte Töne und ein besonderes Programm: Mit dem Slogan „Rhythmus, Groove und Finger-schnippschnipp“ luden Oratorienchor Würzburg und Orchester Würzburg in die Kirche Heiligkreuz ein. Mit dem ungewöhnlichen Schlagwort haben sie nicht zu viel versprochen. Unter dem energiegeladenen Dirigat von Matthias Göttemann erklang die Gospelmesse „Missa parvulorum dei“ des 1958 geborenen Kirchenmusikers Ralf Größler. Sich wie Klangwolken ausbreitende Melodien, rhythmische Bewegung, Fingerschnippen und Klatschen, zauberten vielen der Besucher im vollbesetzten Kirchenschiff ein Lächeln ins Gesicht und animierten zu stürmischem Zwischenapplaus.
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Rezension einer Zuhörerin vom 23.12.2024
Alle Jahre wieder: Jauchzet, Frohlocket!
Weihnachten kann kommen, nachdem Matthias Göttemann den Taktstock zum Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach erhoben hat. Musikfreunde lehnen sich in der voll besetzten Heiligkreuz-Kirche entspannt zurück und lauschen der Jubelmusik vom Oratorienchor Würzburg.
Der Chor und das Orchester Würzburg harmonieren perfekt miteinander und die Solisten glänzen jeder für sich und im gemeinsamen Zusammenspiel.
Mechtild Söffler erhellt die Kirche mit ihrem strahlenden Sopran. Nina Schumertl erwärmt die Herzen mit ihrer wunderbaren Altstimme. Lars Tappert, Tenor, und Jakob Ewert, Bass, versetzen mit ihren Rezitativen und Ariengesängen in eine andere Welt.
Wer sich so mit geschlossenen Augen durch das gesamte Konzert träumt hat auch in der gar nicht weihnachtlich geschmückten Kirche und mit den nicht entzündeten Kerzen nichts vermisst. Ich vermute, auch der lutherische Johann Sebastian Bach selbst hätte bestimmt darüber hinweggesehen.
Schon jetzt bin ich gespannt aufs nächste OCW-Konzert: Die „Missa parvulorum dei“ von Ralf Größler.
C.B. aus Güntersleben
Mainpost vom 13.11.2024
Pauken, Blech und Gloria mit Wucht
Immer wieder tauschen sich die unangestrengt agierenden Sängerinnen und Sänger mit den Solisten aus, folgen den jubelnden, wuchtigen (Pauken) oder lyrischen Tonfolgen der Instrumente.
Mit flatternden Fingern und tanzender Körpersprache holt Göttemann all diese Emotionen, alle Dramatik des Werks aus seinem gut präpariertem Chor heraus, macht die eindrucksvollen Kontraste der Komposition durch das sanft pendelnd bis dramatisch aufspielendem Orchester erlebbar. Klug abgestimmt mit den Gesangsstimmen spielen sich die Instrumente nie in den Vordergrund.
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Mainpost vom 24.07.2024
Vom prallen Leben und der Macht des Schicksals
Matthias Göttemann hat alles im Griff. Mit gewohnt ausladender Gestik dirigiert er Oratorienchor, Kantorei Hassberge, Musicalchor Junge Stimmen, Instrumentalisten und Solisten durch Carl Orffs „Carmina Burana“. Satirisches, Mystisches, Moralisches und Unmoralisches dieser Sammlung aus Trink- und Minneliedern, aus Religiösem und zutiefst Menschlichem entfalten sich im voll besetzten Saal der Musikhochschule.
Schon im Eingangschor, einer Huldigung der Göttin Fortuna, entfaltet der riesige Chor sein stimmgewaltiges Potential, zeigt sich Rhythmen, Tempo und den diversen Sprachen gewachsen. Immer wieder wissen Sängerinnen und Sänger, untermalt von Piano oder Schlagwerk, Akzente zu setzen, folgen textverständlich der schwingenden Zeichensetzung des Dirigenten zwischen schlichter Harmonik, Magie oder überbordender Dramatik.
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Mainpost vom 23.07.2024
Wahnsinnig gut […]
Rügheim, Friedhofstraße 7. Ein stillgelegtes Fabrikgebäude, die „Alte Ziegelei“: Betonboden, Ziegelwände, Blechdach [….] Platz, um 160 Sängerinnen und Sängern eine Bühne zu bieten, und für über 500 Zuhörende Stühle aufzustellen. Welch ein Ambiente, der perfekte Ort, um einer großen Dame die Ehre zu erweisen: der Schicksalsgöttin Fortuna, in dem imposanten Werk Carmina Burana von Carl Orff […] Brigitte Krause saß gebannt in der Zuhörerschaft. und sie kam anschließend aus dem Schwärmen nicht mehr heraus: „Das war wahnsinnig gut, alles wie aus einem Guss, Ansatz perfekt, Homogenität überragend, und die Stimmen ergreifend.“
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Mainpost vom 13.05.2024
Aufführung des Misatango in der Marienkirche Königsberg
Ein weiterer besonderer Höhepunkt des Abends war zweifelsohne die Aufführung der „Misa a Buenos Aires“, bekannt als „Misatango“ des argentinischen Komponisten Martin Palmeri. Diese Messvertonung im Stil des Tango Nuevo wurde unter der kompetenten Leitung von Matthias Göttemann, dem überzeugenden Oratorienchor aus Würzburg und den Mezzosopranpartien von Alice Didier zu einem musikalischen Erlebnis höchster Qualitätsstufe.
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Mainpost vom 12.05.2024
Der Sound lateinamerikanischer Musik
In der Kirche „Unsere Liebe Frau“ bereiten die fünf Instrumente dem Chor einen Klangteppich, auf dem sich lateinamerikanische Atmosphäre ausbreiten kann. lnbrünstig das „Kyrie“, füllig das „Gloria“, in das sich Solistin Alice Didier mit einem innig gestalteten „Qui tollis peccata mundi“ einklinkt. Ihre warme, weich geführte Altstimme setzt Akzente, mischt sich im „Credo“, im „Sanktus“, im „Benedictus“ und im „Agnus dei“ in den sauber und markant interpretierenden Chor, dessen Gesang Lebensfreude, knisternde Spannung und Melancholie verströmt.
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Mainpost vom 18.03.2024
Musikalisches Gebet mit dem Flehen um weltweiten Frieden in der Würzburger Johanniskirche
Unter dem Gedanken „Kein Friede ohne Erinnerung“ haben der Oratorienchor Würzburg, der Unterstufenchor des Matthias-Grünewald-Gymnasiums (Einstudierung: Eva Riedel) und das Orchester Würzburg die Komposition „The Peacemakers“ des walisischen Komponisten Karl Jenkins für das diesjährige Konzert zum Gedenken an die Zerstörung Würzburgs am 16. März 1945 ausgewählt. In der St. Johanniskirche entfaltet sich ein musikalisches Gebet um Frieden, das aus allen Erdteilen, aus den Herzen aller Rassen und Völker nach einer friedlichen Welt zu flehen scheint.
Gefällige, ins Ohr gehende Melodienlinien der Frauen- und Männerstimmen und den blitzsauber intonierenden der Kinder lassen aufhorchen. Es sind sphärische, meditative, balladenhafte Wiederholungen, aufrüttelnde Marschrhythmen, transzendente Mystik. Da summen Streicher, gezupft oder gestrichen, da knallen Pauken und Trompeten, da blitzt der hohe Triangel dazwischen. Rhythmischer Groove, a-cappella-Sequenzen, strahlende Klangfolgen wechseln ab, von Instrumentalisten und Chören packend inszeniert.
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Mainpost vom 08.01.2024
Glanz und Gloria und Greatest Hits: Festliches Konzert des Oratorienchors
Unter dem Motto „Glanz und Gloria und Greatest Hits“ erklangen Werke und Arrangements, die allesamt für Gänsehautmomente sorgten. Ein Bläserensemble, Schlagzeug und Orgel ergänzten die strahlenden Stimmen der Sängerinnen und Sänger, die Matthias Göttemann als Dirigent aufs Beste vorbereitet und eingestellt hatte.
Als absolut beeindruckend wird der Auftritt des Chors im Gedächtnis bleiben: Die von Göttemann gewählten Sätze von Ralph Vaughan Williams, John Rutter, Edward Elgar und anderen bestachen allesamt durch zwar eingängige und auch bekannte Melodien in angenehm vertrauter Harmonik. Doch mit ihren von Strophe zu Strophe immer komplexer, reicher und vielstimmiger angelegten Sätzen fordern sie hohe chorsängerische Kunst.
In John Rutters „Gloria“ mit seiner heroischen Eröffnungsgeste faszinierte der Chor erneut durch Präzision und brillanten Klang. Klare Höhen, füllige Tiefen, konzentrierte Perfektion beim Umsetzen vertracktester Rhythmen zu Beginn, meditative Statik und gleißende Lobpreisung im zweiten Satz, zupackendes, griffiges Singen und Musizieren, selbst bei höchstem Tempo, im letzten, hörbar von Carl Orffs „Carmina burana“ inspirierten Satz – und vornedran mit Matthias Göttemann ein Vollblutmusiker, der nicht nur von sich selbst Höchstleistung fordert! Die Zuhörerschaft reagierte begeistert mit lang anhaltendem Applaus.
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Mainpost vom 14.11.2023
Die Aufführung von Bachs Hoher Messe in h-Moll hielt am Ende fast niemanden mehr auf seinem Stuhl.
…der Würzburger Oratorienchor vereint rund hundert Sängerinnen und Sänger, die nicht nur so große Werke stemmen, sondern sie auch wirklich durchhalten können. Es war erstaunlich, dass ein so großer Laienchor so präzise sang, dass sich das für Ensembles dieser Größe nicht untypische Zerfließen der textlichen Konturen bis zum Ende nicht einstellte, dass die lateinischen Texte auch in schwierigen Strukturen immer verständlich blieben.
Darüber hinaus scheint der Chor gewöhnt zu sein, Blickkontakt mit dem Dirigenten zu halten, was nicht nur der Präzision guttat, sondern auch der dynamischen und agogischen Gestaltung, die durch ein spontanes Reagieren möglich wurde. Selbst in den bis zur Achtstimmigkeit aufgefächerten Strukturen und mehrstimmigen Fugen wusste jeder, was er zu singen hatte – und tat das auch. Eine tolle Leistung.
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Mainpost vom 26.03.2023
Trauer kennt keine kulturellen Grenzen: Konzert des Oratorienchors und des Orchesters Würzburg
„Wer fühlen will, muss hören.“ Mit diesen Worten führt Matthias Göttemann, dem die Leitung des Konzertabends obliegt, in den Abend ein. Der Oratorienchor Würzburg bietet gemeinsam mit dem Orchester Würzburg Karl Jenkins „Adiemus“ & „Stabat Mater“ dar in der fast vollbesetzten Johanniskirche.
Bereits wenn sich die Sängerinnen und Sänger nach und nach auf der Bühne aufstellen und nur das Orchester spielt, herrscht eine gewisse Magie, die die Besucherinnen und Besucher endgültig in ihren Bann zieht, wenn der Chor zu singen beginnt…
Die Konzertbesucherinnen und Konzertbesucher bekommen vom Oratorienchor und dem Orchester Würzburg gefühlsgeladene Musik geboten, die sie die besungenen Höhen und Tiefen selbst durchleben lassen…
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Mainpost vom 18.12.2022
Eindrucksvolle Verkündigung der Geburt Christi
Das „Weihnachtsoratorium“ von Johann Sebastian Bach ist für viele musikbegeisterte Menschen ein relevanter Bestandteil der Advents- und Weihnachtszeit. Sie lauschen den festlichen Klängen und Gesängen – von CD – im warmen Wohnzimmer, wenn möglich noch lieber live. Jüngste Möglichkeit dazu boten die zwei am selben Tag stattfindenden Konzerte des Oratorienchors Würzburg in der Kirche St. Stephan in Würzburg…
Viel Lob gab es für alle Mitwirkenden des Abends – vom Chor über das Orchester, von den Solisten bis zu Matthias Göttemann, der gewohnt schwungvoll die Leitung innehatte – reichlich Applaus für diese eindrucksvolle musikalische Verkündigung der Geburt Christi.
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Mainpost vom 09.11.2022
Von der Seligkeit der Toten
Mit dem „Requiem op. 45“ und den „Variationen über ein Thema von Joseph Haydn“ von Johannes Brahms hatte Dirigent Matthias Göttemann für sein Konzert mit dem Oratorienchor Würzburg zwei beliebte und bekannte Werke ausgesucht; entsprechend groß war der Publikumszuspruch in der St. Johanniskirche.
Oratorienchor glänzt
Der Oratorienchor zeigte sich der Umsetzung bestens gewachsen, ging tief und kontrastreich in die Deutung, fragte kraftvoll, ja furios nach dem Sieg der Hölle, um schließlich sanft von Erlösung und Ruhe zu singen. Hervorzuheben sind die durchgängige Fokussierung auf die Expressivität und Dramatik des Werkes, die exzellente Aussprache und die sängerische Qualität…
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Mainpost vom 08.08.2022
Gelebte deutsch-französische Freundschaft
Schon zum dritten Mal machte der Oratorienchor Würzburg eine Konzertreise nach Südfrankreich, ins Départment Drôme (Region Auvergne-Rhône-Alpes), circa 50 Kilometer südlich von Valence. Es war wieder eine Kooperation mit dem Partnerchor „Ripitiki“ und dem eigenwilligen Instrumentalensemble „Quatuor barbaroque“(verstärkt durch ein besonderes Fagott), beide schon mehrmals auch in Würzburg zu Gast.
Während der knapp einwöchigen Konzertreise gab es täglich gemeinsame Proben und im Ganzen zwei Aufführungen. Das erste Konzert war im Kulturzentrum „Gare á Coulisses“ in Eurre, in einem futuristisch anmutenden achteckigen Konzertsaal. Das zweite fand in der mittelalterlichen „Chapelle du Couvent“ in Recoubeau statt, angenehmer in den kühleren Mauern bei der großen Hitze draußen.
Die Misa Tango wurde von Matthias Göttemann dirigiert, der es meisterhaft verstand, die verschiedenen Klangkörper zu einem harmonischen Ganzen zu vereinen und in seiner Interpretation die Wechsel in Intonation, Tempi und Lautstärke herauszuarbeiten.
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Mainpost vom 03.04.2022
Argentinischer Tango und europäische Spiritualität
Mit einem ambitionierten Programm gestaltete der Oratorienchor Würzburg, begleitet vom
Orchester Würzburg, in der voll besetzten St. Johanniskirche seinen diesjährigen Auftritt in
der Fastenzeit. Unter der bewährten Leitung von Matthias Göttemann kamen das Konzert
„Aconcagua“ von Astor Piazzolla und die „Misa Tango“ des Argentiniers Martín Palmeri zu
Gehör.
Martín Palmeri, der den Klavierpart seiner Komposition übernimmt, greift vor der gelungenen
Aufführung zum Mikrofon…
Der Chor bewältigt die einzelnen Sequenzen mit Rhythmuswechsel und Melodienbögen
mühelos und bietet den lateinischen Text verständlich dar…
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Mainpost vom 20.12.2021
Von Dunkelheit und Angst, von Frieden und Freude
„Händel. Halleluja, Heulen“: Der Oratorienchor Würzburg gab ein vorweihnachtliches
Konzert in der Franziskanerkirche.
Mit freudiger Erwartung auf eines der wenigen Vorweihnachtskonzerte in Würzburg sitzen
die Zuhörer in der nach Corona-Vorgaben besetzten Franziskanerkirche.
In zügigem Tempo führt Göttemann die in deutscher Sprache singenden Sängerinnen und
Sänger… feuert er seinen Chor an, der feierlich „Denn die Herrlichkeit Gottes des Herrn“
beschwört, einem Gebet gleich „Und er wird reinigen und läutern das Volk des Bundes“
darbietet oder mit „Denn es ist uns ein Kind geboren“ feierlich und beschwingt jubelt. Trotz
strammem Tempo meistert der Chor völlig rein die Koloraturen und die Vielfalt der sich
immer wieder verschiebenden Stimmungen.
Jubelnder Applaus.
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Königsberger Zeitung zur Krönungsmesse am 04.07.2021
Die „Krönungsmesse“ von Mozart erklang in der Königsberger Marienkirche
Die evangelische Marienkirche in Königsberg mit ihrer neuen Mühleisenorgel und ihrer
beeindruckenden Akustik entwickelt sich immer mehr zu einem Zentrum hochkarätiger
Konzertaufführungen.
Die Messe selbst besteht aus sechs Teilen. Charakteristisch für sie sind die sinfonischen Elemente
und die klare Trennung von Solo- und Chorstimmen. Diese Trennung bzw. Zusammenführung zu
einem lebendig strahlenden Stück gelang Dekanatskantor Matthias Göttemann am
Sonntagvormittag mit dem Oratorienchor Würzburg in etwas kleinerer Besetzung und dem
Orchester Würzburg, ebenfalls in etwas kleinerer Besetzung.
Die zahlreichen Gottesdienstbesucher und zugleich Zuhörer erlebten in der Marienkirche am
Sonntagvormittag nicht nur einen ungewöhnlichen Gottesdienst, sondern zudem auch einen
musikalischen hochrangigen Hörgenuss, der bei vielen noch lange nachwirken wird.
https://www.koenigsberger-zeitung.de/
Königsberger Zeitung vom 12.2019
Das Weihnachtsoratorium von Bach wurde in Königsberg ungekürzt aufgeführt.
Eindrucksvoll begannen die rund einhundert Chorsängerinnen und Sänger der Kantorei Haßberge und des Oratorienchores in Würzburg voll Freude und Begeisterung mit dem furiosen Chor „Jauchzet, frohlocket, (…)“
Eine beeindruckende Aufführung in einer bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche
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Besprechung WO 1-3 Königsberg
Mainpost vom 17.03.2019
„Dona nobis pacem“ ist ein gewaltiges Werk
„Würzburg lebt“ steht über dem diesjährigen Gedenkkonzert zum 16. März, das Oratorienchor und Orchester Würzburg unter dem gewohnt gestenreichen Dirigat von Matthias Göttemann in der bis auf den letzten Platz besetzten Franziskanerkirche darbieten.
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Besprechung 16.03.19 Würzburg
Mainpost vom 07.01.2019
Himmlische Musik in der Pfarrkirche
„Stella Natalis“ von Karl Jenkins vorgetragen von der Kantorei Haßberge und dem Oratorienchor Wurzburg in der Pfarrkirche Haßfurt am Dreikönigstag .
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Besprechung Stella Natalis
Mainpost vom 14.11.2018
Brahms Chorsymphonische Werke
Zitate aus „Als ob die Götter weinten“,
opulentes von Brahms hatte sich der Oratorienchor unter Matthias Göttemann vorgenommen.
Main-Post, Kultur, 14.11.2018;
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Besprechung Brahms
Haßfurter Tagblatt vom 09.01.2018
100 Sänger versprühen pure Freude
Kantorei Haßberge und Oratorienchor Wurzburg bieten großartige Weihnachtsgala
Stehende Ovationen waren am Ende der eineinhalbstündigen Aufführung der Dank eines begeisterten Publikums.
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Besprechung Weihnachtsgala Sand am Main
Mainpost vom 16.11.2017
Vom Christenverfolger zum getauften Paulus
Lang anhaltender Beifall für Mendelssohn Bartholdys Apostelgeschichte
Es ist immer wieder eine Freude, das Engagement der Sängerinnen und Sänger, von Matthias Göttemann mit gewohnt heftigem Körpereinsatz geführt, zu erleben. Voll konzentriert, sehr schön akzentuierend, singen sie, ob vier- oder fünfstimmig, die Choräle und Chorstellen gedämpft, getragen und fromm („Allein Gott in der Höh“), klagend und innig („Dir, Herr, will ich mich ergeben“), peitschend („Steinigt ihn“) und glaubhaft.
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Besprechung Paulus
Mainpost Würzburg vom 03.04.2017
Oratorienchor: Schwungvoll und ergreifend
Dirigent Matthias Göttemann … ließ mit den in Deutsch gesungenen Texten keinen der leichtfüßig und dennoch kraftvoll dargebotenen Momente dieses lebensfrohen Werkes aus… . Schwungvoller und ergreifender ist dieser Hochkaräter kaum vorstellbar.
Mainpost Würzburg vom 21.02.2017
Ein Stück wundervolle Kammermusik
…Rauschender Applaus und stehende Ovationen belohnten am Sonntag den Würzburger Oratorienchor, der sich in der voll besetzten St. Johanniskirche Johann Sebastian Bachs große h-Moll-Messe vorgeknöpft hatte….
Flankiert vom Orchester Würzburg, einem auf hohem Niveau musizierenden Projektorchester, folgte der rund 100-köpfige Chor seinem Leiter Matthias Göttemann engagiert und aufmerksam, mit unbedingtem Gestaltungswillen und ungebrochener Konzentration….
Mainpost vom 20.02.2017
Konzert mit Bachs H-Moll-Messe in Königsberg in Bay. am 18.2.2017
Mit Gefühl dirigiert: Tosender Beifall für Kirchenkonzert
… der große, mit Sängern aller Altersklassen besetzte Chor, sang dann aber im Forte sehr kompakt und rund, ohne aber vom Klang her die Zuhörer zu erschlagen. Er bestach mit ausgewogenem voluminösen, aber immer harmonischen Gesamtklang, deutlicher Aussprache und fehlerfreier Intonation….Mainpost vom 19.12.2016
Konzert „In dulci jubilo“
Eine Stunde heile Weihnachtswelt
„…Dabei bleibt das ausgewogene Klangbild der vornehmlich jungen Frauenstimmen erhalten, die wunderbar mit den Tenor- und Bassstimmen der Männer harmonieren…“
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Kritik In dulci jubilo
Mainpost vom 14.11.2016
Max Bruch „Das Lied von der Glocke“
„Glanzvoll agierender Oratorienchor…“
Mainpost vom 21.03.2016
Oratorienchor singt „Stabat mater“
… – am Pult ein engagierter Matthias Göttemann.
Schon in der ausgedehnten Anfangsnummer („Stabat mater“) setzte der Chor einen rauschhaften ersten Höhepunkt, verstärkt durch ein phänomenales Solistenquartett….
Überhaupt punktete der Chor, der sich über beherzt agierende Männerstimmen freuen darf, mit klanglicher und sprachlicher Ausgewogenheit. Einhellige Begeisterung und herzlicher Applaus nach einer wirklich beeindruckenden Aufführung….
